Übergabe der Zertifikate Schweizer Qualitätsfenster *geprüft*.

Fritz Jäger, Ivo Keller (Fenster Keller AG), Pierre Breitenmoser, Donat Bregenzer und Josef Bucher (v.l.n.r.)

Neues FFF-Qualitätssignet gestartet

 

Die Übergabe der ersten neuen Zertifikate Schweizer Qualitätsfenster *geprüft* erfolgte anlässlich 73. Generalversammlung des FFF an den Windays 2011 in Biel.

 

Die mit über 120 Teilnehmern gut besuchte Generalversammlung des schweizerischen Fachverbandes Fenster- und Fassadenbranche (FFF) fand am Abend des 24. März im Kongresshaus Biel statt. Wie seit einigen Jahren üblich, erfolgte dies im Rahmen der durch die Berner Fachhochschule Architektur, Holz und Bau (BFH-AHB)  veranstalteten windays 2011.

Zertifikatsübergabe

Im Rahmen dieser Veranstaltung konnten zwei Herstellbetriebe mit dem neuen Qualitätssignet Schweizer Qualitätsfenster *geprüft* ausgezeichnet werden. Ausserdem ist es einem Systemgeber gelungen für sein Holz-Metall-System die Vorprüfung erfolgreich durchzuführen.

 

Im Einzelnen sind dies:

Die Firma Fenster Keller AG, Bütschwil, vertreten durch Herrn Ivo Keller, erhielt das neue Qualitätssignet für  1 Holz-Fenstersystem und 2 Holz-Metall-Fenstersysteme

 

Die Firma Bresga Fenster AG, Egnach, vertreten durch Herrn Donat Bregenzer, erhielt das neue Qualitätssignet für ein Holz-Metall-Fenstersystem

Der Systemgeber Jansen AG, Oberriet, vertreten durch Herrn Pierre Breitenmoser, erhielt für die erfolgreiche Vorprüfung das Holz-Metall-Fenstersystems Connex Cube eine Bestätigung.

Das neue Qualitätssignet des FFF

Aus den bestehenden 3 Qualitätssigneten für Holz-, Holz-Metall- und Kunststofffenstern wurde im vergangenen Jahr ein neues, werkstoffunabhängiges Signet entwickelt. Damit wird das Label gestärkt und klarer positioniert. Lag bisher der Schwerpunkt eindeutig auf der Produktqualität, so wird künftig der Herstellprozess verstärkt mit einbezogen.

Ein neues Reglement mit Beilagen löst die alten Unterlagen  ab. Die Beilagen enthalten nebst technischen Anforderungen, getrennt nach Fenstersystemen, Anforderungen an die Eigenüberwachung WPK sowie die notwendigen Formulare zur Antragsstellung.

Die neu definierten Anforderungen an die Eigenüberwachung WPK erfüllen die Anforderungen aus Bauproduktegesetz und Bauprodukteverordnung. Ausserdem decken sie wesentliche Forderungen der Norm SN EN 14 351-1 ab, und können somit als Grundlage für eine CE-Kennzeichnung dienen. 

Die von der technischen Kommission entwickelten Mustervorlagen für die Eigenüberwachung (WPK) erlauben eine einfache Umsetzung im Fensterbaubetrieb. Mit geringem Aufwand können diese an die individuellen Betriebsabläufe angepasst werden.

Die geforderte Eigenüberwachung WPK kann auch in andere Qualitäts-Managementsysteme z.B. ISO 9000 integriert werden. Dazu müssen in der Regel nur geringfügige Anpassungen am bestehenden Managementsystem vorgenommen werden.

Die technischen Anforderungen bleiben im Wesentlichen unverändert. Mit den bestehenden 3 Q-Signeten und deren Entwicklung über viele Jahre ist bereits ein hoher Standard erreicht worden.

Die mit Fachleuten aus der Branche besetzte Signetkommission sowie Betriebskontrollen im zweijährigen Turnus stellen sicher, dass die Anforderungen in den Betrieben eingehalten werden.

Bestehende Q-Signete behalten ihre Gültigkeit bis längstens Ende 2012. In dieser Frist haben Inhaber der bisherigen Q-Signete die Möglichkeit auf das neue Q-Signet umzustellen.

Fazit

Mit dem erfolgreichen Start des neuen Q-Signets setzt der FFF eine über 20jährige Tradition im Einsatz für eine hohe Qualität von hochwertigen Fenstern aus Schweizer Produktion fort.

So sorgt das neue Qualitätssignet Schweizer Qualitätsfenster *geprüft* für Sicherheit bei Herstellern und Endkunden.

http://www.youtube.com/watch?v=n7yFatdmOvM